Die aktuelle DÜRENER ILLUSTRIERTE

Der September ist für die politische Szene an der Rur der Schicksalsmonat. Die Bürger sind zur Kommunalwahl aufgerufen. Wer in den letzten Jahren gut gearbeitet hat, der hat die Chance erneut in Kreistag, Stadt- oder Gemeinderat gewählt zu werden.

In Düren steht das Stadtfest an. Die Partnerstädte sind erneut der Aufhänger für das Fest. Vor dem Rathaus werden die Delegationen aus aller Welt empfangen. 

Zum Monatsende steht dann nach längerer Pause wieder die Baumesse ins Haus. Diesmal ebenfalls mit dem Schwerpunkt rund um Wohn-Trends. Auf dem Annakirmesplatz it es die Messe.

Stolz darf die Familie Schleifer sein. Die Schaustellerdynastie ist Stammbeschicker der Annakirmes. Ihr historischen Karussell "Eva´s Fahrt ins Paradies" wurde jetzt als erstes Karussell weltweit überhaupt unter Denkmalschutz gestellt.  

Das und mehr in dieser Ausgabe.


Viel Spaß beim Lesen

Eine Stadt im fotografischen Portrait

Das Buch "DÜREN in Bild und Wort" hilft die Stärken der Stadt, ihren Charme und ihre Reize zu sehen, zu erkennen und zu verstehen, Einblick in bislang unbekannte Ecken und Winkel zu bekommen und so den Standort Düren zu festigen und für jeden einzelnen Leser neu zu definieren.

gesamte Stadt passt nicht in dieses Buch. Doch der Leser wird sicherlich staunen, was man in Düren erlebt. 

Die Dürener Illustrierte - das Magazin für die Region Rur

Die DÜRENER Illustrierte erscheint seit 2005. Als einziges kreisweit erscheinendes Magazin nimmt die DÜRENER Illustrierte ein Alleinstellungsmerkmal ein. Im letzten Jahrzehnt stieg die Auflage von 6000 Exemplaren auf nun knapp 20 000 Exemplare. Bis zu 50 000 Menschen im Kreis Düren und Umland lesen die DÜRENER Illustrierte regelmäßig. Es hat sich gezeigt, dass die Leserschaft die hohe Wertigkeit des Magazins schätzt.

Qualitativ hochwertig im Rollen- Offset auf bestem Bilderdruck-Papier - wie es sich für eine Papierstadt gehört - produziert, ist die Dürener Illustrierte das Magazin der Wahl an der Rur. Alle Anzeigen sind ohne Aufpreis vierfarbig angelegt.

Wir lassen es nicht zu, dass die DÜRENER Illustrierte mit Ihrer Werbung ungelesen in der blauen Tonne und im Altpapier landet! Aus diesem Grund lehnen wir eine Verteilung der DÜRENER Illustrierten ungefragt über Briefkästen ab. Es hat sich bewährt, dass dieses Konzept bei den Lesern ankommt. Deshalb verteilen wir die DÜRENER Illustrierte ausschließlich über ausgesuchte Verteiler- Stellen. So ist sichergestellt, dass wirklich diejenigen zur DÜRENER Illustrierten greifen, die sie auch lesen wollen.
Darüberhinaus liegt die DÜRENER Illustrierte allen Lesezirkeln bei, die im Kreis Düren und den benachbarten Gemeinden erscheinen.

Damit erreichen wir über 3000 Wartezimmer, Friseursalons, Kanzleien und Haushalte mit einem beträchtlichen Multiplikator der Lesekontakte im gesamten Großraum Düren, Jülich und dem Umland. Diese Vertriebsformen bringen den Werbepartnern der DÜRENER Illustrierten die Sicherheit, dass die Investition in die Werbung nicht gleich vom Briefkasten ungelesen mit dem Altpapier verschwindet...

Denn, wer zur DÜRENER Illustrierten greift, der liest sie auch. Gleich nach Redaktionsschluss und zur Drucklegung erscheint das Magazin ebenfalls auf der Internetseite: www.duerener.info als Online-Exemplar. Ein beliebter Link ist auf der Web- Site das Archiv, wo alle bisher erschienenen Ausgaben abrufbar sind.

Wir scheuen keinen Vergleich. Bei der Kosten-Nutzen-Analyse liegt das Premium-Magazin DÜRENER Illustrierte weit vorne.

AKTUELL


Mobirise


Eva scheint im Paradies
Eingetroffen zu sein


Der Höhepunkt der Annakirmes 2025 war schon vorbei als der Rummel noch nicht begonnen hatte. Freitags, am Tag vor der Eröffnung blickte die gesamte deutsche Schaustellerwelt und weltweit alle Freunde des Rummels nach Düren: Eva schien im Paradies eingetroffen zu sein.

Das älteste Karussell der Annakirmes, „Eva‘s Fahrt ins Paradies“ wurde geadelt. Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen überreichte dem Füssenicher Schausteller Toni Schleifer im Auftrag des Landschaftsverband Rheinland die Plakette, die sein historisches Karussell als Denkmal markiert. Einmalig. Das gab es bislang nicht!
Damit ist „Eva‘s Fahrt ins Paradies nicht nur einmalig, weil die Berg und Talbahn statt wie üblich über vier Berge und vier Täler verfügt, das „Gebirge“ ist das erste Karussell überhaupt dem von „Amtswegen“ der Denkmalstatus zuerkannt wurde. Gewürdigt wurde damit im Speziellen, die Art und Weise wie die Fahrt über die Berge und durch die Täler gesteuert wird. Toni Schleifer nutzt das Prinzip das Salzwasser Strom leitet. Je tiefer er sein „Gaspedal“ in die Salzlösung taucht, desto mehr Strom gelangt an den Motor und um so schneller läuft das alte Karussell.
Bekanntlich dreht Eva bei ihrer Reise ihre Runden rasant. Toni Schleifer merkte bei der Verleihung an, dass heute die „Rundreise“ gebremst vonstatten geht. Ohne TÜV wäre mehr Tempo möglich.

Die „Fahrt ins Paradies“ wurde 1939 von der Karussellbaufirma Friedrich Heyn aus Neustadt in Thüringen konstruiert und an den Schausteller Jakob Pfeiffer aus Bruchmühlbach in der Pfalz ausgeliefert. Doch bereits Anfang der 1950er Jahre wurde das Fahrgeschäft mitsamt der dazugehörigen Aufbaupläne sowie Fotos und einem Schuhkarton mit Fahrkarten der Bahn in einem Gartenschuppen eingelagert. Durch Zufall erfuhr Toni Schleifer über 40 Jahre später davon und nahm Kontakt auf. Ihm sei sofort klar gewesen, dass die „Fahrt ins Paradies“ erhalten werden müsse, da sich der feststehende Rundbau mit Zeltdach und umlaufender Schmuckdachkante in einem hervorragenden Originalzustand befand, berichtete Schleifer.
Nach Begutachtung durch den TÜV Rheinland entschloss sich Schleifer zum Kauf.
Es folgten lange Jahre der Restaurierung, bis Annakirmes 2010 Premiere gefeiert wurde. Den ursprünglichen Namen hat Toni Schleifer lediglich um den Namen seiner Tochter „Eva“ ergänzt.
Seither begeistert das historische Karussell die Menschen auf vielen traditionellen Volksfesten bis zur „Oidn Wiesen“, die zeitgleich zum Münchner Oktoberfest stattfindet.

Einen besseren Höhepunkt als die Ehrung von „Eva‘s Fahrt ins Paradies“ hatte die folgende neuntägige, überdurchschnittlich fade Annakirmes nicht zu bieten.

Mobirise


Ende August, vom 29. bis zum 31. August steht die Dürener Mundartmusik im Vordergrund. Die AG Schnüss veranstaltet das 32. Dürener Mundartfestivals im Willy-Brandt-Park / Stadtpark. Bei diesem Festival, das gemeinsam mit den Stadtwerken Düren und der Sparkasse Düren präsentiert wird, werden viele Bands und Solisten aus der Region auftreten. Schirmherr der Veranstaltung ist Bürgermeister Frank Peter Ullrich.

Petrus wird den Musikfreunden auch in diesem Jahr nichts anhaben: Ein großes Palastzelt sorgt dafür, dass man vom Wetter unabhängig ist und es sorgt zudem für eine einzigartige Atmosphäre.
Das Bühnenprogramm für Freitag, 29 August bietet unter dem Titel „Jeck an der Rur“ bei freiem Eintritt „Kev“, „de Halunke“, die „Bremsklötz“, Torben Klein und zum Finale die „Ballantines-Band“.

Samstag, 30.August gibt es ein Programm, das schwer zu toppen ist.
Ab 17:30 Uhr geben sich gleich drei Spitzenbands aus Köln ein Stelldichein, um das Dürener Publikum zu begeistern.
Hinter diesem „Dreier-Pack“ verbergen sich die Bands „Klüngelköpp“, „Räuber“ und die „Bläck Fööss“. Als Zugabe tritt weiterhin die AGS-Mitgliedsband „de Halunke“ auf. An diesen Abend wird Eintritt verlangt.
Ein Programm mit zahlreichen Angeboten für die ganze Familie erwartet die Besucher sonntags beim „Familije-Daach“ des Mundartfestivals ab 13 Uhr. Wieder-um bei freiem Eintritt freut man sich auf den Kinderliedermacher Ralf Dreßen, auf „Maikes Rappelkiste“, „Lucy“, den Schnellen Emil, „Benni und die kleine Feuerwehr“ sowie die Samba-Bateria „Pes Quentes“.
Mundartmusik bieten weiterhin die Bands „Paraplü“ und „Kelz Boys“. 

Mobirise

Der letzte
Blumenbinder


Er ist einer der letzten seiner Art in der Dürener Innenstadt. Nicht zuletzt, weil
Marko Hermanns in seinem Beruf aufgeht oder besser gesagt aufblüht.

Es ist weniger das Geldverdienen, als die Freude an prächtigen Blumen, die ihn antreibt aus einzelnen Blüten Kompositionen für Liebende und Aufmerksame, Dankbare aber ebenfalls Trauernde zu kreieren.
Seit 35 Jahren ist der Florist in der Oberstraße beheimatet. Sein „Blumenladen“ ist die erste Adresse für alle, die es besonders wünschen.

Und etwas Besonderes zu liefern ist das persönliche Credo des letzten innerstädtischen Blumenbinders. Die Zufriedenheit der Kunden steht bei Ihm an erster Stelle, persönlich gibt er sich bescheiden und stets im Hintergrund.
Getreu seinem Motto: „Geht nicht gibt‘s nicht“, ist er stets bemüht die auch noch so ausgefallenen Kundenwünsche zu ermöglichen. Er räumt allerdings ein, dass Blumen Naturprodukte sind und die Natur ihre Zeiten und natürliche Grenzen hat, die nicht überschritten werden können.
Dreimal wöchentlich, während die meisten Dürener gerade in ihrer ersten Tiefschlafphase liegen, rasselt bei Marko Hermanns morgens um 1.20 Uhr der Wecker.

An 52 Wochen im Jahr. Der Blumengroßmarkt in Köln ist dann sein Ziel, um seine Kunden in Düren mit frischen Blumen und Pflanzen zu versorgen.

Seit der Geschäftsgründung am 21. August 1990 in Düren ist der Kölner Großmarkt der Lieferant Nr. 1 für Marko Hermanns. Der Kontakt zu dem Markt besteht aber schon seit fast sechs Jahrzehnten. Denn Blumen begleiteten Marko Hermanns schon in der Wiege, seine Eltern handelten Mit Blumen en gros.
Der Florist sieht sein Geschäft sehr personenbezogen. Die meisten Kunden kennt er seit langen Jahren.
„Meine jüngste Kundin ist derzeit vier Jahre, die älteste Kundin ist 102 Jahre alt“, berichtet Hermanns nicht ohne stolz.
Oft kommen Menschen mit Blumengebinden aus der „Werkstatt“ von Florist
Marko Hermanns in Kontakt ohne das zu erkennen. Seit Jahrzehnten ist er Hoflieferant bei den Narren des Dürener Karnevals.
Und damit nicht genug. Beim Blick in seine Auftragsbücher berichtet er von drei Krankenhäusern, fünf Altenheimen, acht Rechtsanwälten, vier Notaren, drei Hotels und vier Kindergärten, denen es wichtig ist, dass in ihren Räumen stets und immer wieder mit frischen Blumen angenehme und frische Atmosphäre herrscht.
Dabei ebenfalls etliche Dürener Firmen und die Stadt, der Kreis Düren oder die Museen und Standesämter.
Kurze Wege und einen umfassenden Service unterhält Marko Hermanns zu den Bestattern an der Rur, mit denen er Hand in Hand bei Trauerdekorationen arbeitet.

Seine dreijährige Lehrzeit hatte Marko Hermann vor rund vier Jahrzehnten in einer großen Blumenhandlung im Kölner Hauptbahnhof absolviert. Dort lernte er auch seine berufliche Lieblingsbeschäftigung schätzen: Das kreative Gestalten raffinierter Brautsträuße... 

Anschrift
  • DÜRENER Illustrierte
  • Postfach 6204
  • 52333 Düren
Telefon
  • 02421 2095295

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